Wandertour

Neuerdings hat mich hier die Wanderlust gepackt! Am letzten Samstag war ich mit einigen anderen Freiwilligen auf dem sogenannten Renca-Berg. Das ist der Berg, der im Viertel Renca liegt. Der Aufstieg war wirklich anstrengend und der Abstieg etwas unsicher. Aber die Aussicht war es wert.
Ich hoffe ihr könnt auf dem Foto das erkennen, was ich sehen konnte. Renca ist ein Armenviertel, diese kleinen Häuschen sieht man im Vordergrund. Im Hintergrund zeichnen sich die grossen Hochhäuser mit Malls, Banken und Villen, der Reichenviertel ab. Dieses Bild, so finde ich, zeigt in vielerlei Hinsicht, wie Santiago bzw. Chile ist.

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Der Aufstieg

Der Aufstieg

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Santiago von oben

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Das Gipfelkreuz

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Unsere Wandertruppe

Unsere Wandertruppe

Wie kommen Wanderschuhe auf eine Stromleitung?

Wie kommen Wanderschuhe auf eine Stromleitung?

Der Abstieg

Der Abstieg

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Am Sonntag war ich im Museo de Memoria y los Derechos Humanos. Dort wird über die Zeit der Militärdiktatur in Chile berichtet. Es war sehr interessant, leider war fast alles auf Spanisch und meine Sprachkentnisse waren manchmal nicht ausreichend, um alles zu verstehen. Wahrscheinlich gehe ich einfach in ein paar Monaten noch einmal hin.

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Was sonst noch so los war:
Ich war wieder in der Residencia, dem Wohnheim für Menschen, die auf der Strasse gelebt haben. Einige haben uns schon herzlich begrüsst und wiedererkannt. Dieses Mal haben wir weniger kochen geholfen und mehr Tischkicker gespielt. Damit haben wir den Bewohnern allerdings viel Freude bereitet.

Seit letzter Woche gehe ich ins Kickboxen. Das habe ich ja schon in Deutschland gemacht und habe jetzt entdeckt, dass nach meinem Basketballtraining auch noch Kickboxen im Angebot ist.

Ich merke dieses Mal habe ich nicht ganz so viel zu erzählen. Wahrscheinlich ist bei mir einfach der Alltag eingekehrt. Jeden Tag arbeite ich von halb 9 bis um halb 6 abends. Danach gehe ich entweder zum Sport, zur Residencia oder treffe mich mit einer Freundin. Das Wochenende versuche ich natürlich immer aufregend zu gestalten. Manchmal gehen wir hier auch ins Kino. Das ist hier um Einiges billiger. Oft ist das dann in Originalsprache mit Spanischen Untertiteln, somit trainiere ich hier also auch noch mein Englisch.
Wenn ich das nächste Mal wieder wenig zu erzählen habe, berichte ich euch mal ausführlich wie so ein typischer Sala Cuna Arbeitstag abläuft.

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