Besuch, Pucon und vieles mehr

Seit meinem letzten Eintrag ist fast ein ganzer Monat vergangen und Einiges ist passiert.

Zuerst einmal stand ich am 18.Oktober am Flughafen Santiago de Chile und habe zwei Freunde, Melissa und Joscha, die eine Zentral-/Südamerika Tour machen, abgeholt. Sie haben 3 Tage bei mir in der WG übernachtet. Praktisch war, dass ich sonntags mit ihnen eine grosse Santiago Tour machen konnte. Montags haben sie dann sogar noch bei meiner Arbeit vorbeigeschaut, das war natürlich besonders schön für mich.

Meine Freunde und ich auf dem Santa Lucia Berg

Meine Freunde und ich auf dem Santa Lucia Berg

In derselben Woche hatten wir in der Sala Cuna  „La semana del nino y la nina“ (Die Woche des Jungen und des Mädchens). In dieser Zeit ging es vor allem darum den Kindern wichtige Dinge über das gesunde Leben beizubringen. Dabei haben wir frische Früchte gegessen, Sport gemacht und die Kinder kamen als laufende Gemüse- und Obstsorten zur Sala Cuna.
So ein kleiner Kürbis oder eine grüne Bohne mit Kinderkopf ist natürlich immer wieder einen Lacher wert.

Obstverkostung im Patio

Obstverkostung im Patio

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Eine laufende Banane, die gerade eine Banane isst

Eine laufende Banane, die gerade eine Banane isst

Bohnenkostüm

Bohnenkostüm

Über den 30.Oktober hatten wir ein langes Wochenende. Da bin ich mit einer Freundin, Sarah, nach Pucon gefahren. Pucon ist eine Kleinstadt im Süden Chiles, nicht weit weg von der Argentinischen Grenze. Am ersten Tag waren wir in einem kleinen Örtchen nebenan namens Caburgua. Dort gibt es nicht nur einen sagenhaft schönen See, der von einigen Bergen gesäumt ist, sondern auch einen Nationalpark indem ich meine ersten Wasserfälle bestaunen konnte.

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Am zweiten Tag wollten wir den ca.2900 Meter hohen Vulkan Villarica besteigen und hatten eine Tour gebucht. Ausgestattet mit Eispickel, Helm und Schneehose schafften wir leider nur 25% des Berges. Mehrere Gruppen mussten wegen dem starken Wind abbrechen. Das war natürlich wirklich sehr schade, deshalb haben Sarah und ich auf alle Fälle vor da nochmal hinzufahren und da noch hochzukommen! Der Vulkan ist noch aktiv und man kann, einmal oben angekommen, nach Argentinen und teilweise kilometerweit umliegende Vulkane, Berge und Seen bewundern.
Leider gab es abends dann einen richtigen Sturm und es war sehr sehr kalt. Wir konnten uns kaum draussen aufhalten. Deshalb haben wir uns in ein Café gesetzt und Kuchen gegessen! Das klingt jetzt so unspektakulär, aber Kuchen ist nicht typisch chilenisch, sondern gilt immer noch als deutsche Tradition, die die Einwanderer und einige später zugezogene Deutsche mitgebracht haben.

Der Vulkan Villarica

Der Vulkan Villarica

erster Halt

erster Halt

Blick nach unten auf die Ebene

Blick nach unten auf die Ebene

So sahen wir aus

So sahen wir aus

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Am dritten Tag wollten wir eigentlich in einen Nationalpark gehen. Da hat uns der Regen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Nachdem wir zuerst in ein Mapuchedorf gefahren sind, um festzustellen, dass alles zu hatte, weil Sonntag war, sind wir in eine Therme gefahren. Durch den Vulkan gibt es viele natürliche Thermalquellen. Schon komisch in einem heissen Becken zu sitzen. während von oben der kalten Regen kommt.

regnerisches Pucon

regnerisches Pucon

verlassenes Mapuche Dorf

verlassenes Mapuche Dorf

Therme

Therme

Es war gut mal aus Santiago rauszukommen. Uns wurde auf der Reise noch viel klarer, dass Chile wirklich viel mehr als nur Santiago ist. Gerade bei der Busfahrt konnten wir die wundervolle Natur bewundern.

Ansonsten gibt es bei mir eben den ganz normalen Alltagswahnsinn. Ich habe natürlich nicht immer Lust zu arbeiten, doch die Kinder und ihre Zuneigung machen die Tage doch meistens schön.

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