Bolivien

Mal wieder habe ich Einiges zu berichten.

Neulich war ich mit ein paar anderen Freiwilligen Raften. Das kann man direkt in einem grossen Naturpark in der Nähe von Santiago namens Cajon de Maipo machen. Wir hatten grossen Spass und bis auf ein paar kleinen Schrammen ist uns nichts passiert.

Die Raftinggruppe

Die Raftinggruppe

Mein Boot

Mein Boot

Unterwegs

Unterwegs

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Ich war ausserdem mit meinen WG-Mädels auf einem Konzert von Ed Sheeran. Das ist ein englischer Sänger. Leider haben wir nicht ganz so viel gesehen, weil wir sehr weit hinten standen. Aber es war trotzdem ein tolles Erlebnis.

Meine WG

Meine WG

Unser Blick

Unser Blick

Das ist Ed Sheeran

Das ist Ed Sheeran

Ungefähr monatlich haben wir eine reunion mit allen Freiwilligen von cristo vive und amntena. Dieses Mal sind wir in die „La Moneda“ gegangen. Das ist das Regierungsgebäude in Santiago. Viel wurde seit dem 11. September 1973 (Beginn der Militärdiktatur in Chile) auf Befehl von General Pinochet umgebaut. In dem Gebäude kam auch Allende ums Leben und der General wollte natürlich nicht, dass irgendwas daran erinnert. Die Führung war interessant und es war toll, dass man mal ein bisschen hinter die Kulissen gucken durfte.

Innenhof

Innenhof

Vorbereitung für einen Empfang aus dem Ausland

Vorbereitung für einen Empfang aus dem Ausland

Hier werden unter anderem die Botschafter und Diplomaten aus dem Ausland empfangen

Hier werden unter anderem die Botschafter und Diplomaten aus dem Ausland empfangen

Blick von La Moneda auf den Vorplatz mit grösster existierenden Chile Flagge

Blick von La Moneda auf den Vorplatz mit grösster existierenden Chile Flagge

Dann hatte ich meinen letzten Urlaub. Es ging nach Bolivien! Ich bin zusammen mit 3 anderen befreundeten Freiwilligen gefahren. Die erste Etappe war eine 24 Stunden lange Busfahrt nach San Pedro de Atacama. Von dort aus konnte man eine drei Tages Tour durch die Salzwüste Uyuni buchen. Auf dem Weg, den man mit einem Jeep bewältigt, sieht man Flamingos, Alapakas, komische Steingebilde, Seen, Berge und am Schluss die riesige, riesige beeindruckende Salzwüste. Ein Zusatz ist, dass man teilweise auf 5000 Metern über dem Meeresspiegel ist und auch auf 4800 Metern schläft. Auf dieser Höhe merkt man, dass zum Beispiel weniger Sauerstoff in der Luft ist. Da ist man schon nach ein paar Metern laufen total ausser Atem, manche bekommen auch Kopfweh oder sogar Übelkeit (Höhenkrankheit). Ich bin davon zum Glück weitensgehend verschont geblieben.

Die bolivianische Grenze bestand aus einem kleinen Haus mit bolivianischer Flagge drauf

Die bolivianische Grenze bestand aus einem kleinen Haus mit bolivianischer Flagge drauf

Es gab 3 Jeeps von unserer Organisation, das war unsere Gruppe wir und zwei Schweizer

Es gab 3 Jeeps von unserer Organisation, das war unsere Gruppe wir und zwei Schweizer

ein typisches chilenisches Schimpfwort ist auf dem Schild dazugeschrieben worden

ein typisches chilenisches Schimpfwort ist auf dem Schild dazugeschrieben worden

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So sahen die besseren Wege aus auf denen wir gefahren sind

So sahen die besseren Wege aus auf denen wir gefahren sind

Es gab in der Wüste heisse Quellen (man siehts den Bildern nicht an aber es war saukalt!)

Es gab in der Wüste heisse Quellen (man siehts den Bildern nicht an aber es war saukalt!)

Ein häufiges Bild, ein Vicuña vor den Bergen

Ein häufiges Bild, ein Vicuña vor den Bergen

An der höchsten Stelle der Tour gab es Geysiere

An der höchsten Stelle der Tour gab es Geysiere

In einem Haus direkt neben dieser roten Lagune haben wir in der ersten Nacht übernachtet (4800 Meter)

In einem Haus direkt neben dieser roten Lagune haben wir in der ersten Nacht übernachtet (4800 Meter)

Flamingos

Flamingos

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Dieser Felsen wurde durch die Witterung so geformt

Dieser Felsen wurde durch die Witterung so geformt

ein immer aktier Vulkan in der Wüste

ein immer aktier Vulkan in der Wüste

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Sonnenaufgang mit Blick auf die Salzwüste

Sonnenaufgang mit Blick auf die Salzwüste

Wir sind auf die Spitze einer Insel gelaufen die Mitten in der Salzwüste liegt und durch einen Vulkanausbruch entstanden ist

Wir sind auf die Spitze einer Insel gelaufen die Mitten in der Salzwüste liegt und durch einen Vulkanausbruch entstanden ist

Die Kakteen waren riiesig

Die Kakteen waren riiesig

So sah die Insel von unten aus

So sah die Insel von unten aus

Man konnte lustige Perspektivfotos machen

Man konnte lustige Perspektivfotos machen

So sieht der Salzboden von nahem aus

So sieht der Salzboden von nahem aus

Meine Reisegruppe

Meine Reisegruppe

Der Zugfriedhof von Uyuni, hier kamen früher viele Lastenzüge an die jetzt einfach an einem ort ausserhalb der Stadt mehr oder weniger verrotten

Der Zugfriedhof von Uyuni, hier kamen früher viele Lastenzüge an die jetzt einfach an einem ort ausserhalb der Stadt mehr oder weniger verrotten

In Uyuni ging es dann mit einer Horror Nachfahrt über eine Stadt namens Ururo nach Cochabamba. Dort gibt es noch andere Freiwillige der Fundacion. Die haben wir besucht und uns ihre Arbeit angeschaut. Das war sehr interssant. Es gibt einige Unterschiede im Aufbau der Kindergärten und die Wohnsituation der Freiwilligen ist ebenfalls anders.
Cochabamba selbst liegt in einem Tal. Wir waren einige Male auf einem riesigen Markt namens Concha. Dort gibt es alles was man möchte. Von der kleinsten Schraube, über Kleider bis hin zu viel viel Essen. Einiges haben wir auch ausprobiert. Zum Beispiel eine Spezialität: Rinderherz. Ich weiss das klingt ekelhaft-aber schmeckt erstaunlich lecker! Das wird in kleinen Scheiben auf einem Spiess über dem Feuer gebraten und dann gewürzt mit Salz gegessen. Wir dachten wir müssen ein paar Sachen probieren!

Der Apoyo (Hier werden Kinder und Jugendliche Nachmittags betreut, ihnen bei den Hausaufgaben geholfen etc.)

Der Apoyo (Hier werden Kinder und Jugendliche Nachmittags betreut, ihnen bei den Hausaufgaben geholfen etc.)

Eine Sala

Eine Sala

Der Patio

Der Patio

Es gibt auch hier eine Berufsschule

Es gibt auch hier eine Berufsschule

Und einen zweiten Kindergarten

Und einen zweiten Kindergarten

Mit schönem grünen Patio

Mit schönem grünen Patio

In Cochabamba gibt es eine Jesus Statue, die man von er ganzen Stat aus sieht

In Cochabamba gibt es eine Jesus Statue, die man von er ganzen Stadt aus sieht

Von Cochabamba aus ging es zu meinem letzten Ziel: La Paz. Die grösste Stadt und Regierungssitz Boliviens (Hauptstadt ist allerdings Sucre) und einfach nur wunderschön. Sie liegt zwischen glaube ich 3000 und 4000 Meternhöhe. Das heisst, je höher man in der Stadt ist, desto schwieriger fällt einem das Atmen.
Wir sind in La Paz noch auf einen Berg gestiegen und waren auf insgesamt 5400 Höhenmetern. Im Prinzip sind wir nur die letzten 100 Meter gelaufen-dafür haben wir schon eine gute halbe Stunde gebraucht, denn schon nach drei Schritten hechelt man wie nach einem Marathonlauf. Da waren wir natürlich superstolz als wir oben ankamen.
Ich hatte riesiges Glück. Über Freunde meiner Eltern konnte ich eine bolivianische Familie kennen lernen. Sie haben 3 Kinder in meinem Alter (18,19,23), ich durfte dort eine Zeit lang verbringen und auch bei ihnen übernachten. Am liebsten wäre ich noch eine Woche länger geblieben, aber mein Flug ist gegangen und meine Arbeit hat auf mich gewartet. Leider leider! Ich werde versuchen noch einmal nach La Paz zu kommen.

Die bolivianische Famile und ich (einer fehlt leider)

Die bolivianische Famile und ich (einer fehlt leider)

Auf dem Chacaltaya auf 5300 Meter

Auf dem Chacaltaya auf 5300 Meter

Der Weg auf die Spitze

Der Weg auf die Spitze

So sah es dann oben aus

So sah es dann oben aus

Das sogenannte Valle de la Luna inmitten der Stadt

Das sogenannte Valle de la Luna inmitten der Stadt

Komisch geformte riesige Felsen

Komisch geformte riesige Felsen

über la Paz führen Gondeln zu den höher gelegenen Gebieten der Stadt, mit einer bin ich bis zum Ende gefahren

über la Paz führen Gondeln zu den höher gelegenen Gebieten der Stadt, mit einer bin ich bis zum Ende gefahren

unfertige teils zerfallene Häuser neben modernen Neubauten sieht man überall

unfertige teils zerfallene Häuser neben modernen Neubauten sieht man überall

So sehen die Gondeln aus

So sehen die Gondeln aus

So, seit ca. zwei Wochen bin ich wieder in Santiago. Es wird immer kälter, der Winter steht vor der Tür. Leider regnet es nicht. Ja wir Deutschen sind da sozusagen verwöhnt! Durch den wenigen Wind und den fehlenden Regen ist die Luft im Winter meistens noch schlechter als im Sommer.
In nächster Zeit werde ich ein Projekt in der Sala Cuna machen und versuchen dort noch etwas gestalterisch zu verändern. Davon werde ich euch dann im nächsten Blogeintrag erzählen. Ansonsten bin ich momentan auch viel mit meinen Unibewerbungen beschäftigt, mal gucken was dabei rauskommen wird.

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